Wildpflanzen-Gabionen in Murnau

 
 
 
 
 
 

Es wird hier erstmalig der Versuch gemacht, mit kleinen Steinen befüllte Drathtschotterkörbe (Gabionen)  dauerhaft zu Lebensräumen für heimische Pflanzen werden zu lassen. Die Gabione als Pflanzenstandort, die mindestens so gut, wenn nicht sogar besser bewachsen sollte als eine Trockenmauer in Naturgarten-Bautechnik! Zum Einsatz kamen 40 Staudenarten der trockenen, sonnigen, halbschattigen und schattigen Standorte. Die Pflanzungen seitlich und auf der "Mauerkrone" erfolgten mit einem eigens entwickelten Verfahren, das erlauben soll, das sich die Gabione durch und durch begrünen kann, sogar noch schneller und besser als eine gut gebaute Naturstein-Trockenmauer. Zusätzlich wurde die Oberseite mit insgesamt 30 Wildstauden-Arten eingesät. Über die ersten Erfahrungen hier einige Bilder. Dass die Murnauer Gabionen ganz nebenbei noch ein bißchen kunstvoll wurden, stört den Mauerwuchs nicht. Nach Augenzeugenberichten von Mauerpfeffer, Pfingstnelke und Co, fanden sich die Pflänzlein im sowieso künstlerisch inspiriten Murnauer Blauen Land gut zurecht, eine selbstverständliche Voraussetzung für buntes Wachstum.

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Kurzübersicht

Projektleitung

Dr. Reinhard Witt 
Baujahr 2007
Länge 33 m
Breite 0,5 m
Höhe 1-1,5 m